Der Vorstand stellt sich vor – Christina

Heute stellt sich Christina unseren Fragen:

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Erzähl mal, wie bist du zur Nightline Stiftung gekommen?
Während meines Studiums in Köln habe ich ein Projektmanagement-Seminar besucht. Als praktischen Teil sollten wir ein Projekt für die Uni Köln planen. Mit den beiden Kommilitoninnen, die in meiner Reihe saßen, habe ich so die Nightline Köln geplant, da ich Nightline von einer Schulfreundin kannte, die nun in England lebt (eifrige Blogleser wissen, dass ich hier von Lena rede). Als wir unseren Schein hatten waren wir von Nightline selber schon viel zu begeistert, um es allein bei der Planung zu lassen und haben uns an die Durchführung gemacht.Nachdem ich mein Studium beendet habe, war der Wechsel von der Nightline Köln zur Nightline Stiftung nur noch eine logische Folgerung, um die Nightline auch weiterhin zu unterstützen.

Was ist deine Aufgabe bei der Nightline Stiftung?
Ich bin für die Vernetzung im Nightline Netzwerk zuständig. Einerseits höre ich den Nightlines zu, um rauszufinden wie wir sie am besten unterstützen können. Andererseits schaue ich aber auch wie sie sich untereinander noch besser vernetzen können, damit z.B. alle von Aktionen erfahren, die in einer Stadt erfolgreich waren, um diese auch in ihrer Stadt ausprobieren können. Ob es also darum geht einen gemeinsamen Imagefilm zu organisieren, einen EU-Antrag für eine europaweite Nightline Konferenz gemeinsam mit England, Irland & der Schweiz zu schreiben oder auf den Vernetzungstreffen zu motivieren und zuzuhören, alles ist dabei.

Was ist deine Motivation?
Ich finde, dass Nightline einen wichtigen  Beitrag zum Leben am jeweiligen Hochschulstandort leistet. Nicht  nur gibt es durch Nightline die Möglichkeit ein offenes Ohr zu finden, wenn man es am meisten braucht, sondern durch Nightline werden jährlich pro Standort 20-40 Studierende ausgebildet, die ihre Fähigkeiten im privaten und beruflichen Leben weiter nutzen können und somit eine  Bereicherung unserer Gesellschaft darstellen. Mit diesen Leuten auf den verschiedensten Ebenen zusammenzuarbeiten motiviert und begeistert mich immer wieder.

Was machst du, wenn du nicht für die Stiftung aktiv bist?

Ich promoviere im Fachbereich theoretische Astrophysik im Forschungszentrum Jülich. Neben Nightline verbringe ich meine Freizeit vor allem mit Freunden & Musik.

Was ist für dich das besondere an der Nightline Stiftung und deiner Aufgabe?
In der Nightline Stiftung liegt unser Schwerpunkt auf der gesamten Nightline Landschaft. Dadurch können wir auf verschiedenste Weise bestehende und entstehende Nightlines unterstützen und vernetzen. Die Projekte, die so umgesetzt werden können, stärken die einzelnen Nightlines, da sie von der Gemeinschaft profitieren können. Am spannendsten finde ich es herauszufinden was die Nightlines wirklich brauchen und welche Ressourcen vorhanden sind, die nur aktiviert werden müssen.

Was waren die schönsten Erfolge?
Auch wenn die Stiftung noch keine drei Jahre alt ist konnten wir schon jetzt sehr viel bewegen. Allein, dass es im Sommer eine europaweite Nightline Konferenz geben wird, war vor drei Jahren noch unvorstellbar. Auch haben sich in den letzten Jahren viele Nightlines neu gegründet – das erste Freischalten der Telefonleitungen nach der Aufbauphase ist immer ein großes Ereignis!

Was wünschst du dir für 2012 für die Stiftung?
Ich bin gespannt auf die vielen Projekte die für 2012 anstehen und hoffe, dass wir sie erfolgreich umsetzen können. Außerdem wünsche ich mir, dass die Stiftung weiter wächst, denn es gibt noch so viele Möglichkeiten für uns die Nightlines zu unterstützen und  es würde mich freuen wenn wir mehr Leute für diese Aufgabe gewinnen können.

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